
Den größten Teil der Bedienoberfläche nehmen die grundlegenden Kompressionsparameter ein. Du kannst die gewünschte Kompressionsschaltung auswählen und die Einstellungen anpassen.

Hinweis: Nicht alle aufgelisteten Parameter sind für jedes Compressor-Modell verfügbar.
Tasten für „Circuit Type“: Wähle den Schaltungstyp, der von Compressor emuliert werden soll. Die Bedienoberfläche wird aktualisiert, nachdem du ein Modell ausgewählt hast. Zur Auswahl stehen: „Platinum Digital“, „Studio VCA“ und „Studio FET“, „Classic VCA“ oder „Vintage VCA“, „Vintage FET“ oder „Vintage Opto“.
Platinum Digital: Ein reiner Kompressionstyp mit schnellem Einschwingverhalten. Er kann mit zahlreichen Quellen verwendet werden.
FET: FET-Kompressoren (Field Effect Transistor) sind bekannt für ihr schnelles Einschwingverhalten. Du kannst einen reinen Ton oder einen Mischton (besonders in den Mitten) erzeugen und bei den Transienten so verändern, dass der Ton „knackiger“ klingt. Dies ist für Ideal for Schlagzeug/Drums, Gesang, Gitarren und andere Signale mit einer schnellen Attack-Phase ideal. FET-Kompressoren können das Signal nur dämpfen.
VCA: VCA-Kompressoren (Voltage Controlled Amplifier) können langsam oder schnell auf eingehende Transienten reagieren. Sie tendieren zu einem reinen Ton und sind für Bassgitarren und niedrigfrequente Signale gut geeignet. VCA-Kompressoren können das Signal dämpfen oder verstärken.
Opto: Opto-Kompressoren (Optische Kompressoren) sind bekannt für ihr schnelles Einschwingverhalten und die nichtlineare Release-Regelung. Sie erzeugen sehr reine Töne und sind ideal für Gesang und Gitarre. Sie werden häufig als Begrenzungsverstärker in Bussen oder an Ausgängen eingesetzt.
Taste „Side Chain“ und Taste „Output“: Blende die Parameter für „Side Chain“ oder „Output“ ein.
Pegelanzeige/Kurve „Gain Reduction“: Klicke entweder auf die Taste „Meter“ oder „Graph“, um die Anzeige des Grads der Echtzeitkompression zu ändern.
Drehregler und Feld „Input Gain“: Lege den Pegel für das Compressor-Eingangssignal fest.
Input Gain-Meter: Zeige den Pegel für das Compressor-Eingangssignal an.
Drehregler und Feld „Threshold“: Lege den Schwellenwert fest – bei Signalen über diesem Schwellenwert wird der Pegel reduziert.
Drehregler und Feld „Ratio“: Lege das Kompressionsverhältnis fest, d. h. das Verhältnis der Signalreduzierung bei Überschreitung des Schwellenwerts.
Drehregler und Feld „Make Up“: Lege die Verstärkung des komprimierten Signals fest.
Tasten für „Auto Gain“: Die Taste „Off“ deaktiviert die automatische Verstärkung. Mit den Tasten „0 dB“ und „-12 dB“ kannst du durch Kompression hervorgerufene Lautstärkereduzierungen ausgleichen.
Drehregler und Feld „Knee“: Lege die Stärke der Kompression bei Pegeln in der Nähe des Schwellenwerts fest. Niedrigere Werte führen zu einer abrupteren bzw. unmittelbaren Kompression („hard knee“). Höhere Werte führen zu einer sanfteren Kompression („soft knee“).
Drehregler und Feld „Attack“: Lege die Reaktionszeit des Kompressors bei Überschreitung des Schwellenwerts durch das Signal fest.
Drehregler und Feld „Release“: Lege die Zeit fest, die der Kompressor benötigt, um die Reduzierung des Pegels nach Unterschreitung des Schwellenwerts zu stoppen. Dieser Parameter arbeitet mit der Funktion „Auto Release“ zusammen (falls aktiviert).
Taste „Auto Release“: Passe die Release-Zeit dynamisch an das Audiomaterial an. Das Verhalten der „Auto Release“-Funktion (und die Kompressionsergebnisse) ändern sich, wenn andere Werte für „Release“ verwendet werden.
Drehregler und Feld „Output Gain“: Lege den generellen Pegel für das Compressor-Ausgangssignal fest.
Output Gain Meter: Zeige den generellen Pegel für das Compressor-Ausgangssignal an.